Hinrich
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| Autensität des Filmes "Der Mongole" |
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Slawa,
nach langer Pause wieder Zeit. Und gleich warscheinlich ein Streitthema.
Es geht mir mit Frage nicht um die Geschichte, sondern um die Kleidung und die Waffen...
Da die Session für uns nun vorbei ist, das Ger fast gekauft und die umstellung vom Rus zum Mongole ansteht, kommen jetzt die Fragen auf, wie haben sich die Mongolen gekleidet, bewaffent und ausgerüstet? Irgo suche ich Infos über Kleidung, Bewaffnung und Ausrüstung. Kleidung vorallem eines Berittenen Bogenschützen. Bewaffnung meinen Stand überprüfen und was sie sonst noch hatten...
Stand Kleidung: Soweit ich jetzt weis jaben die Mongolen als Krieger von der kleidung her ein Seidenuntergewand (gegen die Pfeile), eine Art Schweren Kaftan, weite Hosen und feste Stiefel getragen.
Bewaffnung: Soweit ich belesen binn gehörte zu der Standartausrüstung eines Mongolenkriegers ein Säbel, ein Messer, eine kleine Axt, 2-3 Bögen und Pfeile. Frage hierzu, stimmt das und wie sah das im Deteil aus?
Verziehrungsdeteils der Ausrüstung sind wünschenswert, also, wer kennt sich aus?
Verate niemals deinen Khan...
Hinrich
__________________ Fischer auf einem See nähe Nazareth: "Es ist mir scheis egal wer dein Vater ist.... Solange ich hier Angle läufst du mir nicht übers Wasser!!!"
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08.11.2009 00:26 |
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sigurd
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Hallo Hinrich - schön wieder von Dir zu lesen:
Hab hier momentan nur einen Link:
http://www.sfusd.k12.ca.us/schwww/sch618/War/WarArmor.html
Ich hoff er hilft Dir ein wenig.
Sigurd
Nachtrag von sigurd
Nochmal was zur Bewaffnung eines Kriegers:
Wie Kirill bin auch ich kein Mongolen-Experte , aber ich Versuche dir dennoch zu helfen:
Quelle u.a. Wikipedia:
Zu den Kompositbögen (Nomo):
Der klassische mongolische Bogen hatte dabei eine Länge von ungefähr 120 bis 130 cm im entspannten Zustand. Die Mongolen verwendeten aber auch von Anfang an schon von Tungusen gefertigte Bögen, die sich von Form und Material her unterschieden. Solche tungusischen Bögen führten nicht nur Verbündete der Mongolen, sondern auch mongolische Truppen selbst. Üblicherweise führte jeder Mongole mindestens einen solchen Bogen und 60 bis 90 Pfeile mit sich. Viele Kämpfer führten aber auch zwei solcher Bögen oder sogar drei mit sich, um im Falle eines Verlusts sofort Ersatz zur Hand zu haben. Auch die schwere mongolische Kavallerie führte durchgehend den Bogen, welcher zum Schutz vor Feuchtigkeit in einem Bogenköcher (Khaadak) transportiert wurde.
Etwa 30 Pfeile wurden in eigenen Taschen, den so genannten Khegenyg, transportiert. Die Hälfte der Pfeile (Tumer Bulsuu) war dabei besonders schwer ausgeführt und mit einer massiven oder mehrklingigen Spitze für die kürzeren Distanzen vorgesehen. Die anderen waren leicht und auf eine hohe Reichweite hin gefertigt. Manche mongolischen Pfeile waren damals auffallend lang, allgemein lag die Länge jedoch um die 80 cm. Die Pfeilspitzen waren sehr unterschiedlich geformt: massive dreiklingige Spitzen für den allgemeinen Gebrauch in der Schlacht, bolzenartige Spitzen für das Durchschlagen von Rüstungen und breitklingige oder mehrspitzige Pfeilspitzen, um größtmögliche Verwundungen zu erzeugen. Funde deuten darauf hin, dass auch Pfeilspitzen aus Knochen weiter benutzt wurden. Vermutlich setzte man solche Pfeile zur Jagd oder gegen ungerüstete Gegner sowie gegnerische Pferde ein. Die Befiederung der Pfeile (Ude Khomon) war bei den mongolischen Pfeilen hochentwickelt, und unterschiedliche Arten der Befiederung dienten zur gezielten Beeinflussung der Flugbahn. Manche Quellen berichten, dass die Mongolen vergiftete Pfeile verwendeten. Solche Giftpfeile (Khoron) gab es im östlichen Steppenraum tatsächlich. Das verwendete Gift (Mogain Khoran) wurde aus dem Gift von Vipern hergestellt.
Im Gegensatz zur europäischen Methode, beim Bogenschießen den Bogen mit drei Fingern an der Sehne und dem Pfeil zwischen diesen Fingern auszuziehen, verwendeten die Mongolen dafür den Daumen. Zum Schutz des Daumens wurde dabei ein Daumenring benutzt. Mit der Ausdehnung ihres Reiches lernten die Mongolen dann auch andere Auszugsmethoden kennen und verwendeten verschiedene Methoden gleichzeitig, so dass die abwechselnd benutzten Finger bei länger dauerndem Schießen nicht ermüdeten.
Zusätzlich zu den Bögen spielten Nahkampfwaffen bei den Mongolen eine große Rolle. Sehr viele Mongolen führten Schwerter, welche fast immer einschneidig und nur sehr wenig oder gar nicht gekrümmt waren. Bevorzugt wurden lange säbelartige Schwerter mit einer nur gering gekrümmten schlanken Klinge, die so genannten Khelme. Es waren aber auch schwere, geradklingige und ebenso einschneidige Schwerter (Mese) in Gebrauch. Die Klingen waren aus hochwertigem Material und sehr scharf geschliffen. Bei den speziell für den Nahkampf gerüsteten Reitern waren Äxte (Alma Khune), Streitkolben und eisenbeschlagene Keulen (Gulda) in Gebrauch. Viele Kämpfer führten einen lanzenartigen Speer (Zhada) von 2 m bis 2,5 m Länge mit sich, der geworfen werden konnte, aber auch eine ausreichende Länge für den Nahkampf vom Pferd hatte. Mit der Ausdehnung des Reiches fanden dann die verschiedensten erbeuteten Nahkampfwaffen der besiegten Völker Eingang in die mongolische Armee und allgemein nahm die Verwendung von Streitkolben und Eisenkeulen mit der Zeit erheblich zu.
Auch die geflochtenen Lassos – Urgas- wurden als Waffe verwendet.
Da ich den Besitzer der HP nicht kenne ,weiß ich nicht wie ich ihn Bewerten soll:
http://www.klewang.de/dkhan.htm
Hier einige Bilder:
http://www.culturemap.ru/images/40_47.1074595858.36615.jpg
http://images.google.de/imgres?imgurl=ht...t%3D36%26um%3D1
http://www.page-five.de/TENSHU/genko1.jpg
http://www.welt.de/wissenschaft/history/...i_Liegnitz.html
http://static.rp-online.de/layout/showbi...%20Mongolen.jpg
Säbel:
http://www.ottonenzeit.de/musik/bogenst/schwert.gif
Sigurd
__________________ Fürst Vladimir Monomachos (1113-25) Rat an seine Söhne:
"Vor allen Dingen vergiß nicht die Armen und unterstütze sie mit allem, was du hast. Gib den Waisen und schütze die Witwen, und erlaube keinem Mächtigen, Menschenschicksale zu zerstören."
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Beitragsnr.: 7758
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09.11.2009 22:03 |
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Kirill Rabajev
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Hi Hinrich,
eine Jurte ist genau so belegt wie das allseits beliebte "WikingerZelt", denn das von allen benutzte Zelt wurde lediglich nach Funden, ich glaube vom Gokstad Schiff, rekonstruiert und war eigentlich ein Schiffszelt,(ironiemodus an) da wir ja alle so viel mit Schiffen unterwegs sind, ist dieses Zelt also fuer uns alle absolut "A". (ironiemodus aus)
Ich meine warum solltest du deine Jurte nicht fuer einen Rus verwenden, meiner Meinung spricht nichts dagegen. 
Und was meiner Meinung nach immer gegen die Darstellung eines Mongolen, Chinesen, Japaners usw. durch einen Europaer, ich glaube man sagt Kaukasier, steht ist einfach das unterschiedliche Aussehen, denn glaub mir egal was du machst, Schminken oder sogar Maskenteile die Leute werden dich immer als Europaer erkennen, leider.
__________________ Gruss Kirill Rabajev Hetman der Fuechse
När man talar om trollen så står de i farstun och lyssnar
Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Kirill Rabajev am 10.11.2009 15:46.
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Beitragsnr.: 7762
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10.11.2009 15:39 |
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Kirill Rabajev
Doppel-As
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Hallo Hinrich,
ich stimme dir vollstens zu.
Mein Lieblingspruch zu Authentiknazis:
Du bist 100% "A", warum stehst du dann vor mir und liegst nicht irgendwo vergraben und vergammelt rum?
Und ausserdem warum verstehst du mich eigentlich, du solltest meine Sprache gar nicht koennen ist schliesslich nicht "A".
Zu guter letzt du hast auch noch alle Zaehne, Kronen und Fuellungen im Mund, wo bist du denn "A" ???
Damit kriegst du jeden und er zieht meist beleidigt ab.
Ich hatte mir am Anfang auch schon ueberlegt ne Jurte fuer die Ostslawen(Rus)Darstellung zu besorgen,
da ich die Schiffszelte fuer unpassend halte, bin dann aber wieder davon abgekommen, da ich das teil samt meinem anderen Zeug nicht in mein Auto bekomme.
Bin jetzt beim Sachsenzelt gelandet.
Warum keinen Mischmasch darstellen? Oder glaubst du wirklich wenn der Rus bei einem Mongolen was praktisches ertauschen/handeln oder erbeuten konnte, hat er gesagt:" HALT! NEIN! Das kann ich nicht benutzen, da es fuer mich nicht authentisch ist!"
Also meiner Meinung nach denken wir heutzutage viel zu sehr in Schubladen, nach dem Motto: ein Rus hat so auszusehen, ein Wikinger so und ein Mongole so.
Ich halte das fuer Quatsch denn Kulturen haben damals genauso Waren und Gueter ausgetauscht wie heutzutage, sie haben sich vielleicht nicht so vermischt aber auch das wird es gegeben haben.
In diesem Sinne mach dein Ding und lass dich nicht von anderen ausbremsen.
__________________ Gruss Kirill Rabajev Hetman der Fuechse
När man talar om trollen så står de i farstun och lyssnar
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Beitragsnr.: 7772
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12.11.2009 15:42 |
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sigurd
Administrator
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| Du bist 100% "A", warum stehst du dann vor mir und liegst nicht irgendwo vergraben und vergammelt rum? Und ausserdem warum verstehst du mich eigentlich, du solltest meine Sprache gar nicht koennen ist schliesslich nicht "A". Zu guter letzt du hast auch noch alle Zaehne, Kronen und Fuellungen im Mund, wo bist du denn "A" ??? |
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So grausam kannt Du sein , Kirill??? (Hi; Hi)
Aber mal im Ernst , das Sachsenzelt ist eine gute Alternative.
Zwar nicht so geräumig und darum für Familien mit Kindern
vielleicht nicht so geeignet. Aber beheizbar ist es ....
Sigurd
Nachtrag von sigurd
..das einzige was mich Stört an meinem Rundzelt ist seine beige-helle Farge.Ich möchte es gerne Dunkler...
(Entschuldige Hinrich - hat wenig bis gar nichts mit
deiner Frage zu tun , ist quasi eine Zwischenfrage-
ich hoffe du siehst es mir nach:
Frage (wer lacht wird editiert ):
Theorie: Ich Spanne das Zelt an einen heißen Sommertag
komplett auf und nehme einen großen Tapezierpinsel , nehme konzentrierten Schwarzen Tee und pinsele das
ganze ein paar Mal ein . ...
Praxis :Geht oder geht nicht? Was Spricht dagegen-was dafür?
-Alternativen??
....Pimp my Zelt
Danke Für Tipps!
__________________ Fürst Vladimir Monomachos (1113-25) Rat an seine Söhne:
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Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von sigurd am 12.11.2009 16:15.
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Beitragsnr.: 7773
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13.11.2009 15:28 |
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sigurd
Administrator
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13.11.2009 17:52 |
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Hinrich
Moderator
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14.11.2009 16:48 |
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Khublai
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Ich will ja nicht meckern, aber besonders authentisch ist das Zelt ja wirklich nicht. Es sieht von außen auf den ersten Blick wie eine Jurte aus, aber das charakteristische einer Jurte, wo man heute noch drüber staunt ist ja das Konstruktionsprinzip, also keine Schraube, kein Winkelverbinder und troztdem ist alles absolut stabil und das geht eben nur auf Basis eines absolut flexiblen Scherngitters aus gespaltenem und niemals gesägten Holz, das mit hunderten Ledersplinten gehalten wird, den Dachstangen die über den Zug der umlaufenden Seile über die Scherengitter fest in den Dachkranz gedrückt werden und der Filzbelag, der mit seiner Auflast verhindert, dass der Wind die Jurte umwirft.
Bei der Kontsruktion ist ja alles völlig anders gelöst.
Nachtrag von Khublai
Mir fällt auch gerade noch auf, diese Konstruktion kann auf Grund ihrer umlaufenden Fußleiste und den festen rechten Winklen ja nur auf einem absolut ebenen Untergund aufgebaut werden, das Scherengitter einer Jurte macht locker Abweichungen von 10 cm auf dem Boden völlig wett und steht totzdem gerade und fest wenn man sie richtig aufbauen kann.
__________________ www.reiseberichte-mongolei.de
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Beitragsnr.: 7781
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14.11.2009 18:21 |
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